Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Einen wunderschönen guten Morgen an Tag 11 aus unserem Lager. Heute Morgen von der Sonne geweckt, startete der Tag bereits mit guter Laune. Ein Glück, dass die Küche sich nach ihrem freien Tag gestern so richtig erholen konnte und uns heute wieder mit leckerem Essen verzaubern kann. Dementsprechend starteten wir mit einem ordentlichen Frühstück, um Kraft für den anstehenden Tag zu sammeln.
Den Vormittag leiteten wir mit dem ersten Gruppenprogramm des Tages ein. Dabei blieben drei von sechs Gruppen im Lager und probten ihren Auftritt für den morgigen bunten Abend. Bei den „G´s“ hieß es außerdem: „Einmal Grundreinigung bitte!“ – hier stand eine große Zimmerputzaktion auf dem Plan.
Unsere Kleinsten verließen das Lager. „Die Glitzergirls“ fuhren nach Nes, während „Die Flitzpiepen“ den Indoor-Spielplatz einnahmen. Auch „Die 10 Bullen“ schwangen sich auf ihre Fahrräder und spielten in den Dünen „Catch up the flag“
Zum Mittagessen gab es heute Döner, denn dieser macht bekanntlich schöner und nicht nur das, lecker war es obendrein, aber wie es sich für einen guten Döner gehört, auch eine ganz schöne Sauerei.
Nach der Ausgabe des Taschengelds eröffnete auch wieder unser Lagerkiosk. Die Frage, ob es hier in den letzten Tagen vor der Abreise Sonderaktionen oder einen großen Ausverkauf geben wird, brennt nicht nur den Kindern, sondern auch den Betreuer*innen unter den Nägeln.
Am Nachmittag war es Zeit für das zweite Gruppenprogramm des Tages. Dieses Mal blieben „Die Glitzergirls“ im Lager, um ihre jährlichen Lager-T-Shirts zu bemalen. „Die Flitzpiepen“ hatten Spaß beim Fußball, „Die 10 Bullen“ und „7 11“ übten für ihre Auftritte und spielten im Anschluss eine Runde Volleyball. Auch „Die G´s“ wagten sich derweil an eine, zugegebenermaßen anspruchsvoll wirkende, Choreografie für den bunten Abend. Man darf gespannt sein, was uns da erwartet!
Während die Kinder sich fleißig in der Mittagssonne vergnügten, tagte im Betreuerzelt still und heimlich hoher Besuch. Alt-Küchenmutti Ilke und Alt-Betreuer/Hausmeister Krause Axel schauten auf einen Kaffee mit Anja vorbei. Beide waren Teil des Teams der ersten Stunde, noch bevor wir das Lager „Molenwiek“ bezogen. Kurzerhand gab es einen kleinen Rundgang, um zu schauen, was sich im Vergleich zu damals verändert hatte.
Um 17.30 Uhr traf sich das ganze Lager am Strand, um bei bestem Wetter einmal mit dem Trecker entlang des Strandes in Richtung „Het Oerd“ zu fahren und wieder zurück. Die Pause, die nach der Hälfte der Strecke eingelegt wurde, wurde nicht nur zum Abendessen genutzt (die Küche versorgte alle Kinder mit liebevoll geschmierten Broten), sondern auch, um zu erkunden, was der Strand so zu bieten hat. Spontane Strudeleinlagen dürfen bei uns aber natürlich auch nicht fehlen!
Zurück im Lager war der Tag aber noch immer nicht vorbei. Denn der Fußball wurde ausgepackt und die Kinder drehten bei untergehender Sonne den Fußballplatz so richtig auf links.
Apropos Sonne. Unsere liebe Küchenfee Doris hatte eine Sonnenfinsternis-Brille im Gepäck. Damit konnten die Kinder das Spektakel am Himmel beobachten. Begeisterung machte sich breit, wenn auch vor allem unter einigen Betreuern.
Damit aber noch nicht genug. Unser Flutlichtspiel war nur ein Alibi, damit die Kinder nicht schon müde in ihren Schlafsäcken versinken, denn sie wurden im Anschluss mit einer Nachtwanderung überrascht. Hier wurden die Kinder, die gerne wollten, von unseren Betreuer*innen einmal so richtig erschreckt. Ganz schön gruselige Angelegenheit. Auf der Runde durch Buren mussten aber auch noch kleine Aufgaben wie Sackhüpfen, Eierlaufen und Weitsprung gemeistert werden, ehe es wieder zurück in das Lager ging.
Angekommen kam der Tag aber wirklich zum Ende. Müde und glücklich fielen die Kinder ins Bett. Mal schauen, was der morgige Tag für uns bereithält. Wir freuen uns schon riesig! Auf nicht allzu viele schaurige Träume und gute Naaaaaacht!






